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OP-Aufklärung Haustier

Erleichterung der Haltung

Ein häufiger Grund: Die Haltung und die Fortpflanzungskontrolle

Oft ziehen Tierbesitzer die Kastration ihres Hundes in Erwägung, um die Haltung zu vereinfachen. Das Zusammenleben soll durch die Operation angenehmer werden.

Als Beispiel wird der blutige Ausfluss der läufigen Hündin als störend und unhygienisch empfunden. Nach der Kastration bleibt der Zyklus und ihre Blutung aus. Hundehalter berichten außerdem, dass der Spaziergang mit ihrer läufigen Hündin für sie belastend ist, weil man sie vielleicht nicht frei laufen lassen kann oder ein Rüde die Verfolgung aufnehmen könnte.
In vielen Fällen wird die Hündin kastriert, wenn Rüden und Hündinnen in einem Haushalt leben und unerwünschter Nachwuchs ausbleiben soll.

Beim Rüden selbst wird die Kastration häufig wegen einem sehr ausgeprägten Sexualverhalten gewünscht, das besonders dann auftritt, wenn sie bereits eine Hündin gedeckt haben. Ist z.B. eine läufige Hündin in der Nähe, werden diese stark triebgesteuerten Hunde unruhig, jaulen ununterbrochen, verweigern die Nahrung und versuchen wegzulaufen. Die Hunde stehen unter Stress, sie leiden förmlich unter dieser Situation.

Kastration und Tierschutz

In Deutschland werden viele Hunde in den Tierheimen kastriert. Zur Entscheidung für die Kastration spielen selbstverständlich auch medizinische Gründe eine Rolle. Aber auch unkontrolliertem Züchten mit Rassehunden, die aus dem Tierschutz vermittelt werden, sind ein triftiger Grund für die Kastration. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist die angestrebte Gruppenhaltung von Hunden in den Tierheimen, die eine Kastration der Tiere erforderlich macht, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden.

Die Kastration ist eine Operation, die bei Ihrem Hund zunächst Schmerzen verursacht. Nach dem deutschen Tierschutzgesetz darf einem Tier ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen und Leiden zugefügt werden. Außerdem verbietet das Tierschutzgesetz die Amputation von Körperteilen bei Wirbeltieren ohne medizinischen Grund. Diese Gesetzesvorgabe verbot ursprünglich das Kupieren von Ruten und Ohren. Aufgrund der allgemeinen Formulierung betrifft aber dieses Verbot bei strenger Auslegung auch Eingriffe wie die Kastration. Existiert ein triftiger Grund für eine Kastration, entscheiden wir für das Tier mit diesem operativen Eingriff.

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