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Augenuntersuchung bei Hund Katze

Augenerkrankungen

Unsere Haustiere verfügen über ein unterschiedliches Sehvermögen, das je nach seiner Eigenschaft mehr oder weniger stark ausgeprägt ist: Raubvögel haben eine Sehkraft in höchster Perfektion, Hunde ein besseres Dämmerungssehen als der Mensch und Katzen sehen nachts sogar farbig.

Auch wenn andere hochentwickelte Sinne die Natur des Tieres bestimmen, hat das Augenlicht bei unseren Haustieren eine große Bedeutung. Es hilft bei der Orientierung, zeigt die Richtung an, in der Futter zu finden ist oder aus der sich Gefahr nähert.

 

Anatomie des Auges: Katze und Hund

Anatomie der Augen - Katze und HundAbbildung: © Bayer Vital GmbH

Anatomisch sind die Augen der verschiedenen Haustiere dem Prinzip nach ähnlich aufgebaut: Das Licht fällt durch die (5) Hornhaut, durchquert die (4) vordere Augenkammer um dann durch die Pupille auf die (3) Linse zu treffen. In der Linse wird das Licht gebündelt und dringt durch den (12) Glaskörper in die (2) hintere Augenhinterwand.  Dort befindet sich die (11) lichtempfindliche Netzhaut, aufgebaut aus Stäbchen und Zapfen. Die Verteilung unterscheidet sich bei den verschiedenen Haustieren. Bei nacht- und dämmerungsaktiven Tieren verstärken reflektierende Schichten hinter der Netzhaut zusätzlich Signale von Restlicht, das die Sinneszellen dadurch zweimal passiert. Man kennt das von den leuchtenden Katzenaugen, wenn sie nachts angestrahlt werden.

Wie oft kommen Augenerkrankungen vor?

In unserer Tierklinik ist durchschnittlich jeder 10. Patient von einer Augenerkrankung betroffen. Jeder einzelne Bereich des Auges -von der Hornhaut bis zum Augenhintergrund- kann erkrankt sein. Rassetypische Dispositionen kommen dazu. Es gibt sehr viele verschiedene Augenerkrankungen und entsprechend viele Therapien. Dagegen sind Nager, Kaninchen und Vögel auch nicht gefeit. Alle Erkrankungen des Auges haben gemeinsam, dass die Tiere schnellstmöglich untersucht und behandelt werden müssen, damit die Sehkraft nicht unnötig gefährdet wird.

Anzeichen einer Augenerkrankung

Eine Augenerkrankung ist beim Haustier meistens deutlich erkennbar. Wenn Sie ein oder mehrere der nachstehenden Anzeichen beobachten, kommen Sie bitte mit Ihrem Haustier in unsere Sprechstunde. Bedenken Sie trotzdem, dass Augenerkrankungen nicht immer äußerlich erkennbar sind.

  • Blinzeln, Kneifen, Reiben
  • Erhöhter Tränenfluss
  • Abnormer Augenausfluss (zäh, eitrig)
  • Rötungen im / um das Auge
  • Veränderte Größe oder Form
  • Sehschwäche, -verlust
  • Veränderung der Form oder Größe

Häufige Augenerkrankungen

Erfahren Sie hier mehr über die häufigsten Augenerkrankungen bei Haustieren, ihre Entstehung und Behandlung. Sie  gelten allgemein für alle Haus-, Klein- und Heimtiere. Manche sind jedoch spezifisch für Hund oder Katze. Andere sind erblich und rassetypische Augenerkrankungen.

Wichtig: Im akuten Fall (bspw. bei Trauma) rufen Sie uns bitte an, damit wir Ihr Tier sofort behandeln können, wenn Sie eintreffen.

 

Tierärztliche Klinik
Dr. Susanne Deininger

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95126 Schwarzenbach/Saale

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