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Laborwerte und Befunde vom Haustier

Was ist Leishmaniose?

Schützen Sie Ihr Tier vor LeishmanioseDie hohe Infektionsrate von Hunden rückt die sogenannte ‚Canine‘ Leishmaniose in den  Vordergrund. Die schwere, oft tödlich verlaufende Infektionskrankheit unterscheidet sich aber nicht wesentlich bei der an Leishmaniose erkrankten Katze.

Neben anderen Gebieten kommt die Infektions-krankheit in allen mediterranen Ländern auf.
Dazu gehören Portugal, Spanien, Frankreich,
Italien, Malta, Griechenland, Türkei, Israel, Ägypten,
Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko.

Die Sandmücke überträgt LeishmanioseErreger:

Durch den Stich der Sandmücke werden mikroskopisch kleine Einzeller (Leishmanien) übertragen. Sie befallen die weißen Blutkörperchen (Fresszellen) im Knochenmark und schädigen die Organe, besonders Leber, Milz und Nieren, unbehandelt bis hin zum Tod des Tieres.

Hinweis: 1999 wurden die ersten vier Sandmücken in Deutschland eingefangen.

Schützen Sie Ihr Tier:

Schutz vor Parasiten, Scalibor ProtectorbandZuverlässigen Schutz vor diesen Mücken bietet das Scalibor® Protectorband. Die Wirkstoffe werden 5 bis 6 Monate lang abgegeben und verteilen sich durch den Fettfilm der Haut auf die ganze Körperoberfläche. Der Wirkstoff wird staubfrei übertragen, ist wasserresistent und gelangt nicht in den Blutkreislauf.  Ihr Tier ist über einen langen Zeitraum vor Mücken, Zecken und Flöhen geschützt.

Symptomatik:

Ein mattes und müdes Tier mit auftretendem Durchfall und Appetitlosigkeit wird nicht sofort mit dieser Infektion in Verbindung gebracht. Und doch sind es die ersten, unspezifischen Symptome der parasitären Erkrankung. Lahmheit und Hitzeunverträglichkeit treten zusätzlich auf, schleichender Gewichtsverlust stellt sich ein.

Das Anfangsstadium ist überwiegend an typischen Merkmalen erkennbar: Infizierte Hunde zeigen Haarverlust, starke Schuppenbildung und kleine offene Wunden. Besonders um die Augen und um den Fang. Die Hautentzündungen können am gesamten Körper auftreten, dabei sind Kopf und Hinterbeine am stärksten betroffen.

Die Symptome können sich je nach europäischer Region unterscheiden:

  • Haarausfall
  • Hautveränderungen
  • Offene Ekzeme
  • Gewichtsabnahme trotz gutem Appetit
  • Einreißen der Ohrenränder (ausgefranste Ohren)
  • Beschleunigtes Krallenwachstum
  • Augenveränderungen
  • Verkümmerte Gesichtsmuskulatur
  • Lymphknotenschwellung
  • Fäulnis-Geruch
  • Anämie
  • Leber-, Milz- und Nierenschäden

(Informationsquelle: MSD Tiergesundheit)


Wenn Sie mit Ihrem Tier im Süden waren oder wenn ihr Tier von dort stammt, sollten Sie auch ohne Symptome unbedingt einen Leishmaniose-Test machen lassen.
Selbst wenn diese erste Untersuchung negativ ausfällt, verlangt die Inkubationszeit wiederholte  Untersuchungen: Die Erkrankung kann nach 3 Monaten der Infektion auftreten. Sie kann sich auch erst innerhalb 18 Monaten zeigen. Ganz selten kann die Leishmaniose in einer Art Ruhezustand verharren. Durch die Plazenta ist die Übertragung der Erreger im Mutterleib möglich.

Warten Sie bitte nicht, bis Ihr Tier Symptome zeigt.
Die Behandlung ist umso effektiver, je eher sie beginnt.

Tierärztliche Klinik
Dr. Susanne Deininger

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