Notfall-Nr: 0 92 84 - 16 22
Laborwerte und Befunde vom Haustier

Das alte Haustier

Unsere Haustiere kommen auch in die besten Jahre.

Wer Tierhalter ist weiß, wie stark man sich an die tierischen Gefährten bindet und wie wichtig sein Platz im Leben eines Menschen sein kann. Die ersten Altersanzeichen werden oft durch Gewohnheiten, Alltag und Rituale nicht sofort erkannt. Altern bedeutet Veränderung, die nicht unbedingt mit Leid verbunden sein muss.

Hohes Schlaf- und RuhebedürfnisDas Haustier zeigt ein höheres Schlaf- und Ruhebedürfnis, die sonst hellwachen Sinne scheinen etwas nachzulassen und sein sonst so flotter Schritt wird von instinktgelenkten Beobachtungen abgelöst. Noch fällt es nicht auf, aber das Haustier ist ins Alter gekommen.

Anzeichen gesundheitlicher Probleme.

Hunde ab sieben Jahren und Katzen meistens ab neun Jahren zeigen geringere Aktivitäten und neigen damit stärker zu Übergewicht. Die Gefäße verengen sich, Herz und Gelenke werden höher belastet, Organverfettung  und Diabetes drohen. Der verlangsamte Stoffwechsel wirkt sich auf Fell, Haut und den Verdauungsapparat aus. Schmerzempfinden kann sich beim Aufstehen,  Ablegen, Treppensteigen oder im Sprung zeigen.

Sinnvolle Altersvorsorge: Das können Sie tun.

Vitamine und Mineralien für die KatzeAb dem siebten Lebensjahr sollten Sie Ihr Tier regelmäßig untersuchen lassen, um altersbedingten  Erkrankungen vorzubeugen. Achten Sie auf eine gesunde Vollnahrung, die speziell auf das Tier abgestimmt ist. Die Gabe von Futterzusätzen unterstützt jeweilige Erkrankungen, z.B. Gelenke und Immunsystem. Fördern Sie den Spieltrieb Ihres Tieres bei täglich angemessener Bewegung.

Bitte kommen Sie mit Ihrem Tier zu einer Kontrolluntersuchung, wenn Sie eines der Anzeichen feststellen:
Übergewicht, verminderte Aktivität, Verdauungsstörungen,
erhöhte Wasseraufnahme, mattes Fell und/oder trockene Haut.


Tier-Geriatrie und Maßnahmen.

Vorsorge beim 16 Jahre alten SchäferhundDie geriatrischen Untersuchungen richten sich nach dem Befinden des Tieres. Früherkennung und  -behandlung vermeidet Schmerz oder Unbehagen, kann aber auch Sekundärerkrankungen verhindern.

Untersuchungen können sein:

  • Allgemein-Check und Gewichtskontrolle
  • Geriatrisches Profil – Blutuntersuchung, Hormonuntersuchung
  • Harnuntersuchung – Grießbildung, Bakterien
  • Blutdruckmessung
  • EKG – Herzerkrankung
  • Ultraschalluntersuchung – Bauchraum, Tumore, Herz
  • Röntgen – Lunge, Knochendichte
  • Magen- und Darmspiegelung – Polypen, Tumore, Zubildungen

Lebensqualität durch medizinische Fütterung.

Eine gezielte Umstellung der Ernährung kann Erkrankungen bei Ihrem Tier aufhalten, lindern oder sogar heilen. Nicht immer bedeutet eine „Diät“ zwangsläufig Gewichtsabnahme. Vielmehr geht es um die Nährstoffzusammenstellung des Futters, das auf die jeweilige Erkrankung abgestimmt ist.

über 7 Jahre, Vitalität und GewichtDie medizinische Vollnahrung gibt es für die Ernährung von Tieren mit

  • chronischen Nierenerkrankungen
  • starkem Übergewicht
  • krankhaftem Untergewicht
  • Herzschwäche
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • allgemeiner Schwäche (Spontan-Infektionen)
  • abklingenden Krankheiten und nach chirurgischen Eingriffen
  • Zahn- und Zahnfleischerkrankungen
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen

In unserer Sprechstunde beraten wir Sie gerne zu der Vollnahrung und zu Futtermittelzusätzen, die sich wirklich bewährt haben. Alle Produkte sind in unserer Tierklinik erhältlich.

Tierärztliche Klinik
Dr. Susanne Deininger

Förbauer Strasse 47
95126 Schwarzenbach/Saale

Telefon: 0 92 84 - 16 22
Telefax: 0 92 84 - 94 990 94

24-Std.-Bereitschaft unter
Notfall-Nr.: 0 92 84 - 16 22
Bitte hören Sie die Bandansage
bis zum Ende ab.

Gut zu wissen: